Computer Regulations Thermographie

Es handelt sich bei der angewandten Regulations-Thermographie um eine diagnostische Methode, welche Temperaturen auf der Haut misst.

Ein Computerprogramm zeichnet die Ergebnisse auf. Es wird der ganze Körper gemessen, vor und nach einem Kältereiz. (Dieser besteht darin, dass die / der PatientIn 10 Minuten mit entkleidetem Oberkörper wartet, bis die Zweitmessung vorgenommen wird).

Mit dem aufgezeichneten Thermogramm können Aussagen über Ihren Körper, die Zähne, Brust, Prostata und Immunsystem gemacht werden (siehe auch: Störungen aus dem Zahnbereich.)
Es können auch Störfelder, Umweltbelastungen, Allergien, Überreaktionen, sowie Stress, Intestinalmykosen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, entzündliche Prozesse und auch Krebsdysposition (evtl. auch Krebs, insbesondere im Bereich von Brust oder Prostata) erkannt werden.

Die Regulations-Thermographie wurde von Prof. Dr. Rost begründet (Abstandsmessung/ Infrarotmessung), die technische Weiterentwicklung hierzu kommen aus dem Hause Eidam® (Bad Homburg Deutschland)

Da die Haut über Blutgefässe und Nerven mit den Organen verbunden ist, lässt sich von der Haut über bestimmten Arealen (nervale Reflexbögen) auf die entsprechenden Organe schliessen.
Um die Lebensvorgänge im Organismus aufrecht zu erhalten, produziert unser Körper konstant Wärme; über die Nahrung und die Muskulatur.
Der Wärmeaustausch findet auf der Haut statt.
Ein gesunder Organismus wird nach dem Kältereiz eine normale Regulation zeigen.
Eines der Resultate, welches Sie selbst leicht verstehen können, ist der Gesundheitsfächer:

Das heisst bei einer geringen Regulationsstörung ist bereits der Weg in die Krankheit vorgezeichnet: Regulations-Thermographie ist eine Vorsorgeuntersuchung

Es folgt ein Originaltext von Frau Dr. med. Petra Blum

Computer Regulations-Thermographie
Die Computer Regulations-Thermographie (CRT) ist eine der Möglichkeiten für die Diagnostik der Regulationsmedizin. Computer Regulations-Thermographie ist angewandte Wärmephysiologie und misst Temperaturen mittels eines Kontaktthermometers auf der Haut vor und nach einem Reiz. Mit Hilfe des cutiviszeralen Reflexwissens ist es möglich, Aussagen über das Regulationsverhalten des Organismus zu machen. Die Methode ist reproduzierbar, die Messung delegierbar und durch die Neuen Computergestützten Auswertungshilfen (NCA) objektivierbar. Die thermische Regulationsdiagnostik deckt ein weit gefächertes Gebiet ab.

Wie auf der Organebene bildgebende oder akustische diagnostische Verfahren eingesetzt werden, werden auf der Regulationsebene Verfahren eingesetzt, die den Organismus in seiner Funktion oder in seiner Belastbarkeit diagnostizieren. Auf der Regulationsebene werden Belastungstestverfahren durchgeführt. Aus der Klinik bekannte Testverfahren sind Belastungs-EKG, Lungenfunktionstest sowie auch der orale Glukose-Toleranztest. Hier wird vor und nach einem Reiz das Grundregulationssystem überprüft. Wie kann ein Organismus einem Reiz standhalten? Auch das CRT ist ein diagnostisches Testverfahren, das vor und nach einem Reiz die Hauttemperatur über definierte Messareale am Körper mittels eines Kontaktfühlers misst. In dieser Diagnostik werden wärmephysiologische Grundlagen in Verbindung mit dem Wissen über das viscerokutane Reflexverhalten des Organismus genutzt. Somit können Aussagen über das Regulationsvermögen, d.h. die Belastbarkeit des Organismus getroffen werden. Ein gesunder Organismus zeigt eine normale Regulation, ein in die Krankheit gehender Organismus zeigt eine überschiessende Regulation (Hyperregulation), eine eingeschränkte Regulation (Hyporegulation) sowie eine chaotische Regulation (unterschiedliche Regulationsformen) bis hin zu einer starren Regulation. Ist der Organismus bereits in einer thermischen Regulationsstarre, kann davon ausgegangen werden, dass eine starke Belastung des Grundregulationssystems vorliegt.

Durchführung und Messmethode
Die Messung zur Erstellung des Thermogramms kann an eine geschulte Kraft delegiert werden. Der zu messende Proband adaptiert sich an die Raumtemperatur ca. 20 Minuten. Danach kann die Erstmessung an den einzelnen Messarealen erfolgen, wobei der Körper, die Zähne und die Mammae gemessen werden. Nach der erfolgten Erstmessung entkleidet sich der Patient und bleibt 10 Minuten bei Raumtemperatur sitzen (thermische Reizgebung). Der Organismus kühlt ab. Im Anschluss erfolgt die Zweitmessung in gleicher Art und Weise. Das Thermograrnm ist erstellt. Bei Verdacht auf einen Focus, erfolgt eine Drittmessung nach therapeutischer Intervention zwecks Verifizierung des Focus.

Aussagen im Thermogramm
Zwischen der Erst- und Zweitmessung entsteht eine entsprechende Temperaturdifferenz, die bis auf den Kopfbereich eine Differenz von 0,5 bis 10°C zeigt. Dieses ist die normale Regulation bzw. Reaktion auf den Reiz. Darunterliegende Regulationswerte sind die Hyporegulation oder starre Regulation. Darüberliegende Regulationswerte sind als hypererge Regulation anzusehen. Das Gesamtbild des Thermogramms gibt dem Therapeuten thermische Hinweise. Eine Erleichterung in der Auswertung der Regulationsdaten stellen die Neuen Computergestützten Auswertungshilfen (NCA) dar. Hierdurch ist die absolute Qualitätskontrolle gegeben. Die NCA machen es möglich, auf einer gemeinsamen Basis von Regulationsdaten eine einheitliche Auswertung vorzunehmen. Welche Vorteile und Nutzen hat der Therapeut durch das CRT? Er findet Hinweise zur Therapiefindung über:

-Regulationsvermögen des Grundregulationssystems;
-Abgrenzung der Ursache sowie des Ursachenursprungs;
-Focus- und Störfeldgeschehen;
-Thermische Diagnosemöglichkeit.

Dadurch findet der Therapeut seinen Therapieansatz und hat die Möglichkeit, seine Therapie durch das Thermogramm zu kontrollieren und zu dokumentieren.

(Corinne I. Heitz ist diplomierte Therapeutin der IMAT)

Flyer: Computer-Regulations-Thermographie

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